Reitkunst für Freizeitreiter

 

Veranstaltungsort: Reitverein Legelshurst, Am Reitplatz 2, 77736 Legelshurst - neue Halle

 

Trainingstage mit Martina Jennewein: 01.07. / 02.09. 

Anmeldung bei Susanne

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Seminare 2017 mit Anja Hass

 

29. -30. Juli - Die Seitengänge- Anmeldung bei Susanne 

28. - 29. Oktober -Der Rahmen des Pferdes

 

Wie jedes Jahr möchten wir auch 2017 wieder einer erfahrenen Trainerin die Möglichkeit geben, über drei Seminare hinweg uns die Grundlagen ihrer Arbeit zu erklären. Die Seminare sind jedes für sich thematisch abgeschlossen, ergänzen sich aber zusammen zu einem großen Ganzen. Auf diese Weise haben wir schon mehrfach von dem imensen Erfahrungsschatz der einzelnen Reiterinnen profitieren können. Der Besuch der Reitkunst-Südwest-Seminare ist mit oder ohne Pferd spannend. Lasst euch überraschen!

 

 

Zeiteinteilung für die Seminare mit Anja Hass:

 

Samstag:

8 Uhr 30 bis 9 Uhr 30 Theorie

9 Uhr 30 bis 13 Uhr Reiten

13 Uhr bis 14 Uhr Mittagspause

14 Uhr bis 17 Uhr 30 Reiten

 

Sonntag:

8 Uhr 30 bis 9 Uhr 30 Theorie

9 Uhr 30 bis 12 Uhr 30 Reiten

12 Uhr 30 bis 13 Uhr 30 Mittagspause

13 Uhr 30 bis 16 Uhr 15 Reiten

16 Uhr 30 bis 17 Uhr 30 Abschlussbesprechung

 

 

 

29./30. Juli 2017 

"zu viel oder zu wenig - Die Seitengänge"

 

Schulterherein, Kruppeherein, Renvers, Traversale.....viele Reiter halten bereits die Luft an, wenn sie nur schon hören, dass sie einen Seitengang reiten sollen. Es scheint unmöglich, alle wichtigen Details zu beachten ...

 

Es bringt nämlich nichts, wenn wir einfach mal seitwärts reiten, ohne die Biomechanik des Pferdes zu berücksichtigen.Wenn wir aber wissen, weshalb wir was in den verschiedenen Seitengängen erarbeiten möchten, wird das Ganze plötzlich sehr logisch. 

  

Im Verlauf von diesem Wochenendseminar werden wir uns einerseits damit auseinandersetzen, wie ein korrekter Seitengang aussehen soll. Andererseits werden wir, aufbauend vom ersten Seminar, die Hilfengebung in den Seitengängen – sowohl vom Boden als auch vom Sattel aus – miteinander besprechen.

 

Damit Reiter und Pferd in Zukunft auch in den Seitengängen locker weiter atmen können.

 

 

 
 

 

28./29. Oktober 2017

"zu tief oder zu hoch - Der Rahmen des Pferdes"

 

Der Weg vom vorwärts-abwärts bis hin zur korrekt getragenen Versammlung in Leichtigkeit braucht vor allem Zeit und korrekte Ausbildung.
Wir müssen in den Hinterbeinen von unseren Pferden Trag- und Schwungkraft ausbilden, damit diese fähig werden, den Brustkorb zu heben. Auf welcher Höhe sich ein Pferd selber tragen kann, wird genau von dieser Fähigkeit der Hinterbeine bestimmt.

Erst wenn ein Pferd im vorwärts-abwärts gelernt hat, den Schub abzukürzen, wird es durch das vermehrte Tragen seine Hinterbeine in der Beugung stärken und kräftigen können. 

 

Je besser ausgebildet alle Hinterbeine sind, desto freier und getragener wird der Brustkorb und die gesamte Vorhand des Pferdes und desto höher die relative Aufrichtung.

  

Im Verlauf von diesem Wochenendseminar werden wir uns sowohl mit dem Thema des vorwärts-abwärts, als auch mit dem Thema Versammlung auseinandersetzen und bei jedem Pferd dort arbeiten, wo zurzeit die Grenzen der Trag- und Schwungkraft liegen. Damit wir still und ruhig näher an das Ziel der freien und getragenen Vorhand kommen. 

 

 

 

 

 

"Was bringt mir der Besuch eines Reitkunst-Südwest-Seminares?"

 

Mehrmals im Jahr treffen wir, die Reiter von Reitkunst-Südwest, uns mit einem fortgeschrittenen Reiter der akademischen Reitkunst, um uns gezielt einem Thema zu zuwenden. Dabei wird darauf geachtet, das die Themen innerhalb eines Jahres aufeinander aufbauen. Die Inhalte der einzelnen Jahre wachsen dann zu einem großen Thema, nämlich dem der Akademischen Reitkunst zusammen.

Warum der Aufwand?

Die Inhalte der akademischen Reitkunst sind sehr vielschichtig. Um einzelne Lektionen erklären zu können, muss der Ausbilder sehr weit ausholen. Schließlich geht es nicht um das bloße Nachreiten einer Lektion, sondern um das Verstehen des weshalb, wie, womit und wofür. So ist z.B. der Unterricht zu Hause dann am effektivsten, wenn der Reiter schon auf ein breit gefächertes Basiswissen zurückgreifen kann.

Hierbei sind besonders die sehr hochwertigen, wohlstrukturierten Theorieeinheiten mit breit gefächertem Basiswissen ein besonderer Bestandteil. In den eineinhalb Tagen dauernden Seminaren können Zusammenhänge hergestellt und Erkenntnisse herbeigeführt werden, wie es im normalen Unterricht nicht möglich ist. Die Zeit einer einzelnen Unterrichtsstunde sollte den praktischen Übungen vorbehalten sein. Sie reicht für die  tiefgreifenden Erläuterungen zu dem umfassenden theoretischen Hintergrund einfach nicht aus.

Die Praxiseinheiten eines Seminares ermöglichen dem Zuschauer, das Gelernte zu vertiefen, während der Reiter es gleich unter qualifizierter Anleitung mit dem Pferd üben kann. Die halbe Stunde soll dabei Pferd und Reiter nicht müde machen, sondern die theoretischen Erkenntnisse mit praktischem Erleben füllen, bzw. erfühlbar machen. Auch diese Kombination ist in einer normalen Unterrichtseinheit so nicht möglich.

Die Mitschrift des auf diese Weise zusammengetragenen Wissens stellt für jeden Reiter ein Fundus dar, auf den er, wie in einem Sachbuch, bei der Arbeit mit dem eigenen Pferd immer wieder zurückgreifen kann. Hier wird immer das neueste Wissen auf dem aktuellsten Stand vermittelt, da es sich die Akademische Reitkunst zum Ziel setzt, nicht nur altes Wissen zu erhalten, sondern es auch immer mit dem neuesten Stand der Forschung abzugleichen.

Dies ermöglicht ein Arbeiten ganz im Sinne von Bent Branderup und der akademischen Reitkunst: “Jeder werde der Ausbilder seines Pferdes.“

 

 

 

reitkunst-suedwest@gmx.de