Reitkunst für Freizeitreiter

 

Veranstaltungsort: Reitverein Legelshurst, Am Reitplatz 2, 77736 Legelshurst - neue Halle 

 

Seminare 2016

03. - 04. September     - Pferdeausbildung

12.-13. November - Reitkunst und Tölt mit Anja Hebel

Anmeldung bei Susanne


Seminare 2017 mit Anja Hass

25. - 26. März

29. -30. Juli

28. - 29. Oktober

 

Auch 2016 bietet Reitkunst Südwest wieder drei Seminare für Reiter mit und ohne Pferd an.

Als Trainerin haben wir dieses Mal Martina Jennewein (www.reitenfühlenlernen.de) eingeladen.


Martina hat als Schülerin von Bent Branderup schon viele Jahre Erfahrung mit dem Lernen und Lehren der akademischen Reitkunst gesammelt. Basierend auf diesen vielseitigen Grundlagen hat sie uns ein Seminarprogramm zusammengestellt, welches dem Einsteiger einen guten Überblick, dem Lernenden neue Zusammenhänge und dem Erfahrenen weitere Details vermittelt. Ich freue mich darauf, mit euch zusammen weitere Aspekte der akademischen Reitkunst kennen zu lernen.

 

Jeder Kurs stellt eine für sich geschlossene Lerneinheit dar. Die einzelnen Folgen beleuchten die Ausbildung von Pferd und Reiter allerdings von verschiedenen Blickwinkeln, so dass sie zusammen noch einmal neue Ideen vermitteln.

 

 

 

Seminar: Pferdeausbildung (03. - 04. September 2016)

 

Die Skala der Ausbildung – von Spannung, Spaß und Spiel des Lernens

denn: "Fernab von Philosophien, Definitionen und Lernvorgaben, wird eine Entwicklungsrichtung immer durch zwei Punkte bestimmt: wo stehe ich gerade und wo möchte ich hin?
Hier lernen wir diese Punkte mittels GPS (Geduld, Passion und Spaß) anzupeilen." (Martina Jennewein)

 

Wie schön wäre es, wenn ich nur denken müsste und mein Pferd weiß und versteht...

Nein, das wird nicht die Wiederholung der letzten Kursbeschreibung. Es soll nur deutlich machen, dass es außer den Hilfen noch weitere Komponenten gibt, die nötig sind, um uns und unseren Partner „Pferd“ zu schulen.

Nachdem wir im letzten Seminar die Hilfengebung, also die gemeinsame Sprache zwischen Mensch und Pferd, beleuchtet haben, geht es jetzt um das Lernen an sich.

-          Warum und weshalb sollte sich unser Pferd jeden Tag auf Neue von uns   irgendetwas erklären lassen?

-          Wo stehen wir und wo möchte ich hin?

-          Wie finde ich den ersten Schritt?

-          Lernfortschritte – Step by Step

-          Was ist positive und was negative Motivation

 

Nur wenn es einen Plan gibt, können sich Mensch und Pferd Schritt für Schritt auf ihr Ziel zu bewegen.
Damit wir uns in dieser anspruchsvollen Aufgabe nicht in Details verlieren, uns in Erwartungen verstricken oder wichtige Punkte übersehen, gibt uns Martina Jennewein verschiedene Ideen an die Hand, wie wir unsere tägliche Arbeit strukturieren können. Damit öffnet sich der Weg zu spielerisch leichtem Lernen mit motivierten Pferden.

 

 

Seminar "Reitkunst und Tölt" mit Anja Hebel, 12. -13. November 2016

 

Gangpferde – vor allem Isländer – haben sich in der Akademischen Reitkunst mittlerweile etabliert. Die Vorteile einer durchdachten Ausbildung werden gerade bei mehrgängigen Pferden besonders deutlich. Aber wie geht es weiter, wenn die Basisarbeit im Schritt gut klappt?

 

 

In den Theorieeinheiten dieses Seminars soll es zunächst darum gehen, einen guten Tölt über den Rücken von einem erzwungenen Tölt zu unterscheiden. Biomechanische Hintergründe verdeutlichen, was bei dieser Gangart im Körper des Pferdes passiert. Die Passverspannung sowie die natürliche Schiefe als Ursachen für Taktverschiebungen bilden weitere Schwerpunkte. Abschließend werden die Chancen und Schwierigkeiten von Gangpferden in der Akademischen Ausbildung zusammengefasst. 

 

Die Praxiseinheiten dienen dazu, individuelle Trainingsansätze für die Pferd-Reiter-Paare zu entwickeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Tölt schon vorhanden ist. Gleichzeitig erhalten die Zuschauer die Möglichkeit, ihre Blickschulung in Bezug auf Gangpferde zu verbessern.

 

Anja Hebel ist es ein besonderes Anliegen, den Tölt sinnvoll in die Akademische Ausbildung zu integrieren. Durch ihren Naturtölter mit viel Passveranlagung beschäftigt sie sich seit Jahren intensiv mit diesem Thema.

 

 

Anmeldung siehe oben


 

"Was bringt mir der Besuch eines Reitkunst-Südwest-Seminares?"


Mehrmals im Jahr treffen wir, die Reiter von Reitkunst-Südwest, uns mit einem fortgeschrittenen Reiter der akademischen Reitkunst, um uns gezielt einem Thema zu zuwenden. Dabei wird darauf geachtet, das die Themen innerhalb eines Jahres aufeinander aufbauen. Die Inhalte der einzelnen Jahre wachsen dann zu einem großen Thema, nämlich dem der Akademischen Reitkunst zusammen.

Warum der Aufwand?

Die Inhalte der akademischen Reitkunst sind sehr vielschichtig. Um einzelne Lektionen erklären zu können, muss der Ausbilder sehr weit ausholen. Schließlich geht es nicht um das bloße Nachreiten einer Lektion, sondern um das Verstehen des weshalb, wie, womit und wofür. So ist z.B. der Unterricht zu Hause dann am effektivsten, wenn der Reiter schon auf ein breit gefächertes Basiswissen zurückgreifen kann.

Hierbei sind besonders die sehr hochwertigen, wohlstrukturierten Theorieeinheiten mit breit gefächertem Basiswissen ein besonderer Bestandteil. In den eineinhalb Tagen dauernden Seminaren können Zusammenhänge hergestellt und Erkenntnisse herbeigeführt werden, wie es im normalen Unterricht nicht möglich ist. Die Zeit einer einzelnen Unterrichtsstunde sollte den praktischen Übungen vorbehalten sein. Sie reicht für die  tiefgreifenden Erläuterungen zu dem umfassenden theoretischen Hintergrund einfach nicht aus.

Die Praxiseinheiten eines Seminares ermöglichen dem Zuschauer, das Gelernte zu vertiefen, während der Reiter es gleich unter qualifizierter Anleitung mit dem Pferd üben kann. Die halbe Stunde soll dabei Pferd und Reiter nicht müde machen, sondern die theoretischen Erkenntnisse mit praktischem Erleben füllen, bzw. erfühlbar machen. Auch diese Kombination ist in einer normalen Unterrichtseinheit so nicht möglich.

Die Mitschrift des auf diese Weise zusammengetragenen Wissens stellt für jeden Reiter ein Fundus dar, auf den er, wie in einem Sachbuch, bei der Arbeit mit dem eigenen Pferd immer wieder zurückgreifen kann. Hier wird immer das neueste Wissen auf dem aktuellsten Stand vermittelt, da es sich die Akademische Reitkunst zum Ziel setzt, nicht nur altes Wissen zu erhalten, sondern es auch immer mit dem neuesten Stand der Forschung abzugleichen.

Dies ermöglicht ein Arbeiten ganz im Sinne von Bent Branderup und der akademischen Reitkunst: “Jeder werde der Ausbilder seines Pferdes.“

 

 

 

reitkunst-suedwest@gmx.de